Koselitzmarkt
Das Jubiläum 450 Jahre - 2024
 


450-jähriges Jubiläum des Koselitzmarktes vom 5. bis 7. Juli 2024 gefeiert 


Vom 5. bis 7. Juli 2024 feierte der Koselitzmarkt sein 450-jähriges Jubiläum mit einem bunten und vielfältigen Programm. Die Grundstücke der Koselitzer Einwohner:innen waren geschmückt mit fröhlichen Wimpelketten, die die Festlichkeit des Anlasses unterstrichen. Die Veranstaltung lockte zahlreiche Besucher auf das Festgelände.

Das Organisationsteam möchte anlässlich dieses besonderen Jubiläums allen Helfern danken, die zum Gelingen des Dorffestes beigetragen haben. Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die in den letzten Tagen und Wochen Zeit und Mühe in die Planungen, Arbeitseinsätze sowie Auf- und Abbauarbeiten investiert haben. Ihr Einsatz hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Jubiläum zu einem unvergesslichen Ereignis wurde.
Ein weiterer Dank gilt den zahlreichen Sponsoren, den fleißigen Kuchenbäckern, den Markthändlern und Schaustellern, der Freiwilligen Feuerwehr Koselitz sowie allen Besuchern des Festes. Ohne Ihre Unterstützung und Teilnahme wäre ein solches Fest nicht möglich gewesen.

Das Organisationsteam freut sich bereits jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr und darauf, die Tradition des Koselitzmarktes fortzuführen und erneut gemeinsam zu feiern.

Impressionen des Koselitzmarktes 2024 sind unter "Rückblick" zu finden.


Koselitz, 10. Juli 2024



Die Entstehung des Koselitzmarktes

In einem Bericht der Kircheninspektion von Koselitz an das Königliche Obere Konsistorium in Dresden vom Mai 1810 wird der Krammarkt als "aus undenklichen Zeiten herrührend" bezeichnet. Kein Wunder, dass im Volksmund allerlei Geschichten zu dessen Entstehung kursieren.
Die Einen erzählen: Der Weg der Händler, die nach den preußischen Marktorten zogen, habe über Koselitz geführt. Dort hätten sie gewöhnlich Rast gemacht und nebenbei schon einige Waren verkauft. Daraus habe sich dann der Krammarkt entwickelt.
Die Anderen berichten: Koselitz ist ehedem ein Wallfahrtsort gewesen. Das Wasser eines Marienbrunnen habe Heilkraft besessen. Die Wallfahrer seien von weither gekommen und im Ort habe sich ein Leben und Treiben entwickelt, wobei gleichzeitig ein reger Warenaustausch stattfand. Die Wallfahrten seien nach der Reformation unterblieben, der Jahrmarkt aber habe sich erhalten.
Der Jahrmarkt, der bisher nur einen halben Tag gedauert hatte, wurde ab 1826 durch hinzukommen des Viehmarktes auf einen ganzen Tag ausgedehnt. Bis 1828 hatte dieser immer am Montag nach Margaretha stattgefunden. So wurde er durch eine Verordnung im Jahr 1829 auf den Freitag nach dem Oschatzer Petri-Paul-Marktes verlegt. Seither fällt die Abhaltung des Marktes gewöhnlich auf die ersten Tage des Monats Juli auf Freitag.

Auszüge aus dem Bericht "Unsere Heimat", Monatsbeilage zum Riesaer Tageblatt, Nr. 25, 1934, von Herbert Rost



 
 
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